
...ist die östlichste Gemeinde der Schweiz und liegt an der Grenze zu Südtirol. Das Wahrzeichen ist das Kloster St. Johann, welches um 800 von Karl dem Großen gestiftet wurde. Bereits 1983 wurde es in die Liste der Weltkulturdenkmäler der UNESCO aufgenommen.
Durch die wiederentdeckten karolingischen Fresken in der Klosterkirche besitzt das Kloster einen herausragenden kulturgeschichtlichen Wert. Der Freskenzyklus aus karolingischer Zeit ist einmalig.
Grund genug für das Kuratorium über eine besondere Beziehung zu diesem Weltkulturdenkmal nachzudenken.

Die Möglichkeit einer Partnerschaft zwischen Müstair und Lorsch liegt aus verschiedenen Gründen
sehr nahe: Beide sind Orte, an denen die Bedeutung der Karolingerzeit verständlich wird; an beiden Orten stellen sich auch vergleichbare Aufgaben - gerade im archäologischen Bereich und im Bereich der Bauforschung.

Eine Delegation des Kuratoriums besucht das Partnerkloster Müstair.

